Unser Neujahrsfest im Bratpfandl

Veröffentlicht am 20.01.2013 in Ortsverein

Vorsitzende Beate Frommhold-Buhl überreicht die Geschenke für Walter Zill

Das Neujahrsfest der SPD Neufahrn begann heuer mit ganz besonderen Glückwünschen:
Der Ortsverein gratulierte seinem Urgestein Walter Zill zum 80. Geburtstag! Mit 44 Jahren im Gemeinderat ist er dessen dienstältestes Mitglied, und fast ebenso lange ist er auch Neufahrns Sportreferent. Natürlich gab’s auch Geschenke vom Ortsverein, unter anderem selbstgestrickte rote Socken.

Josef Stapfer las auch in diesem Jahr wieder eine bayerische Geschichte

Wie in jedem Jahr war es ein schönes Beisammensein für Jung und Alt, und natürlich fehlte auch die Tombola der Stehrümchen nicht, die mittlerweile einen festen Platz beim Neujahrsfest hat, und die immer wieder Anlass zu Begeisterung gibt. Denn wer würde sich nicht über kitschige Ton-Osterhasen oder ein Teelicht in Eulenform freuen?


Glück hatte die kleine Lena, die mit einem Puzzle heimgehen konnte.

Ernste Töne gab es natürlich auch, nämlich beim Rückblick auf das vergangene Jahr. Vorsitzende Beate Frommhold-Buhl verwies hier auf den Armutsbericht der Wohlfahrtsverbände für den Landkreis Freising, der besagt, dass die Zahl derer, die unter der Armutsgrenze leben müssen, ständig ansteigt. „Obdachlosigkeit sieht man nicht“, sagte die Vorsitzende. Deshalb werde die steigende Anzahl der Menschen, die in Not geraten, öffentlich nicht wahrgenommen. Die neuen Zahlen seien aber ein deutliches Signal an die Kommunen, mehr Sozialwohnungen zur Verfügung zu stellen und für bezahlbare Wohnungen zu sorgen. Dabei müsse auch auf die demographische Entwicklung Rücksicht genommen werden, denn mit steigender Zahl älterer Menschen steige auch die Gefahr, dass zu viele Bürger in Altersarmut abrutschen. Neben preiswerten Wohnungen für junge Familien brauchen die Kommunen deshalb auch günstige altersgerechte Wohnungen, die die Möglichkeiten für Senioren-Wohngemeinschaften bieten.
Bedauert wurde, dass Neufahrns Streetworkerin kündigte. Die Betreuung der Jugend, plus der Obdachlosen und von Bürger mit Migrationshintergrund ist für einen alleine nicht zu schaffen, eine zweite Stelle ist deshalb dringend erforderlich.
Erneuert wurde außerdem die Forderung einer professionellen Wirtschaftsförderung für die Gemeinde. Einnahmen aus der Einkommensteuer und aus Grundstücksverkäufen reichen nicht aus, um allen Aufgaben gerecht zu werden, deshalb müsse alles getan werden, um einen Weg zu höheren Gewerbesteuereinnahmen zu erreichen.

 
 

 

Jusos Freising

Spende:

Wenn Sie unsere Arbeit finanziell unterstützen möchten:
Name: SPD Neufahrn
IBAN: DE98 7016 9614 0004 0026 52
Institut: Freisinger Bank